Sternenberg wieder am Netz

Die Notfunkanlage Sternenberg, welche einen 70cm Repeater, einen APRS Gateway und eine VoIP Zentrale beherbergt, lief am heutigen Abend über mehrere Stunden auf Notstrom. Dies war nötig um eine 1-Phasige Zuleitung, zu den Räumlichkeiten von HB9NF, durch eine 3-Phasige zu ersetzen. Dazu musste das bestehende Unterputzrohr verwendet werden und somit zuerst das 1-Phasige Kabel entfernt werden.

nicht-schalten

Die alte Zuleitung war mit einer Keramikschraubsicherung (10A) abgesichert. Die neue Zuleitung ermöglicht einen FI geschützten Betrieb über drei automatische Leitungsschutzschalter (LS) mit je 16 Ampere pro Phase.

Die Erweiterung wurde notwendig, da eine zweite USV am Standort verbaut wird und ein weiterer VoIP Server in Betrieb genommen wird. Somit kann die Last der Server und der beiden USV, sowie den sonstigen Verbrauchern, sauber auf die verschiedenen Phasen aufgeteilt werden.

Wir bedanken uns bei unserem Elektriker, Christian,  für den ehrenamtlich-spontanen Einsatz.

Der einwandfreie Betrieb der Anlage war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

 

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Jungendförderung auf der St. Iddaburg

Herbstferienzeit ist die Zeit, in der die Schüler einen sogenannten Ferienplausch durchführen können und verschiedene Aktivitäten und Vereine besuchen dürfen um einmal hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Zusammen mit dem Amateurfunkverein – HB9ID, durften wir am Dienstag, 18.10.16, einen solchen Posten bilden. Ein ganzer Tag stand uns hierbei zur Verfügung, um den Kirchberger (SG) Schülern zu zeigen was wir Funkamateure machen. Dank einer Sprechbewilligung des BAKOM war es für die Schüler möglich Sprechverbindungen auf Kurzwelle sowie 2m/70cm zu Realisieren. Unsererseits hatten wir die Möglichkeit den Schülern den Notfunk näher zu bringen. Der autonome Funkpinzgauer war sehr beliebt bei den Schülern. Wir danken HB9ID und der Gemeinde Kirchberg (SG) für die Ermöglichung dieses gelungenen Anlasses.

Ferienplausch 2016

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Repeater Online

Seit kurzem ist nun das autonome Analog & C4FM Relais „Sternenberg“ (STBG) in Betrieb. Es arbeitet auf der Frequenz 438.2375 mit einem negativen Versatz von 7.6 Mhz. Um den Umsetzer aufzutasten wird ein CTCSS Ton von 67Hz benötigt. Die Anlage befindet sich im Feuerwehrlokal im zürcherischen Sternenberg auf 888 Meter über Meer.

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48V – Batterieversorgung

Die Anlage läuft auf einer Betriebsspannung von 48VDC und ist mit 4 Batterien à 12V/200Ah gespiesen. Netzspannung wird mit einer 48V Nonbreaking USV hergestellt. Die Anlage ist redundant über Hamnet angebunden. Der eine Link in Richtung Hörnli (HNLI) und der zweite in Richtung Uetliberg (UTLI). Die Anbindung ans Hamnet dient primär der Netzerweiterung von Hamnet sowie für die Netzwerkanbindung des APRS Digipeaters HB9NF-10 und den künftigen Betrieb eines Gateways für den Empfang und den Versand von E-Mail Nachrichten über Kurzwelle.

Ebenso ist am Standort ein auf Astersik basierter VOIP Server in Betrieb genommen worden. Der Server befindet sich noch in der Testphase und wird danach für HAM’s zugänglich sein.

Mastarbeiten

Mastarbeiten

Die Mastarbeiten auf dem Dach der Feuerwehrlokals gestalteten sich schwierig. Da am Trägermast eine Sierenenanlage sowie eine 160MHz Antenne der Feuerwehr bestehend war, musste man für die Masterweiterung als erstes eine Bewilligung für die tägige Ausserbetriebnahme der Sirenenanlage einholen sowie die Feuerwehrantenne auf einen Auslieger verfrachten. Die Sirenenanlage musste abgehängt werden, damit der Mast heruntergelassen werden konnte. Die grösste Problematik war das Einführen neuer Koaxial und Netzwerkkabel, da es sich bei der Sirenenanlage nicht etwa um eine elektrische Sirene handelt sondern um eine pneumatische mit 10 Hörnern und folglich 10 pneumatikschäuche die sich sternförmig in der Mastmitte treffen Dabei musste beachtet werden dass die, in die Jahre gekommenen Pneumatikschläuche nicht beschädigt werden. Nichts desto trotz durften wir noch am selben Abend die Aufrichte feiern. Künftige Arbeiten werden dann mit einem Skylifter erledigt was weniger umständlich ist und keine Abschaltung der Warnalage benötigt.

Repeater:

  • Yaesu DR-1XE
  • 438.2375 / -7.6
  • Subaudio: 67Hz
  • Sendeleistung: 20W
  • Antenne: Diamond X50

Digipeater:

  • TRX: Ascom SE-550
  • Modem: Microsat WX3in1 PLUS 2.0
  • Antenne: Diamond X5

Hamnet-Knoten:

STBG-HNLI:

  • TRX: Ubiquiti Bullet M5
  • Antenne: Airwin PAM-55-190 / 19dBi (18° Hor. / 18° Ver.)
  • Routing: Cisco RV082

STBG-UTLI:

  • TRX: Ubiquiti Bullet M5
  • Antenne: IT Elite PAT500023 / 23dBi (10° Hor. / 10° Ver)
  • Routing: Cisco RV082

Rack mit Equipment:

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Rack in STBG

Mast nach Abschluss

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NAZ – Unwetterwarnung

Die Nazionale Alarm Zentrale – NAZ hat eine Unwetterwarnung herausgegeben. Man erwartet ab heute Abend einen 24 Stunden Intensivdauerregen. Details sind der angefügten Unwetterwarnung der NAZ zu entnehmen.

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Abschlussbericht – UKW Notfunk Übung

Am vergangenem Samstag, 21. Mai 2016, fand eine UKW-Notfunk-Übung statt. Die Übung wurde vom DARC Ortsverband P10 aus dem Kreis Rottweil (DL) organisiert.

P10 - UKW Notfunkübung 2016

Der Funkverkehr fand auf den Frequenzen 145.525 MHz (simplex) und 438.6625 MHz (-7.6 MHz) statt. Die beiden Frequenzen waren über einen Repeater verbunden, so dass man die eigene Aussendung auf der anderen Frequenz gegenhören konnte.

 

Wärend zwei Stunden wurden Stationsbeschreibungen und Lageberichte ausgetauscht. Durch den guten Standort auf dem Sitzberg, konnte Notfunk Zürich auch als Vermittler, für diejenigen Stationen dienen, die keine oder nur eine sehr schlechte Verbindung zur Leitstation hatten. Die Leitstation befand sich neben dem Fluggelände auf der Klippeneck (Locator: JN48JC) und war mit einem Generator Notstromversorgt.

Notfunk Zürich war mit einem kleineren Aufgebot vor2016-05-21 13.35.13 Ort und wickelte den UKW Betrieb versuchsweise (aber erfolgreich) mit einen Kenwood TM-V7 und einer Diamond X-7000 Antenne ab. Als Notstromversorgung diente ein 2.8kW Generator, sowie eine 690Ah/12V Akku Versorgung. Mit dem Aufbau der Anlage haben wir um 13:15 Uhr HBT begonnen und waren um 13:45 Uhr bereit. Bewusst wählte mann eine knappe Aufbauzeit, da man auch im Ernstfall, nicht mehrere Stunden Vorbereitungszeit zur Verfügung hat.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren für den gelungenen und interessanten Event.

Übungs-Stationssetup von HB9NF/p:

Sender/Empfänger:

  • 2m / 70cm – Kenwood TM-V7 (Experimenteller Versuch)
  • 2m / 70cm – 2x Mototrola GM-360 + FT-8900R
  • Kurzwelle – Zellweger SE-430 / 200W
  • Kurzwelle – Rohde & Schwarz XK 405 / 400W
  • Kurzwelle – FLEX 3000 / 100W
  • HAM-NET – Ubiquiti 5 GHz (Link zu Hörnli & Uetliberg)

Antennenanlagen:

  • 2m / 70cm – Diamond X7000 (auf 8m Höhe ü. Grund) + Diamond NR-77 an Motorola
  • Kurzwelle – Codan 9350
  • Kurzwelle – 30m Langdraht an Rohde & Schwarz FK 245 (Notantenne / 8m ü. Grund)
  • HAM-NET – Ubiquiti 27db Parabol

Zubehör:

  • HF-Amplifier – Ten Tec Hercules II / 500W
  • 2.8kW Generator inkl. 80 Liter Treibstoff
  • 690Ah Akku

Links:

(Bericht:  HB9FLN)

 

 

 

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UKW – Notfunk Übung

Am Samstag, 21. Mai 2016 findet ab 14:00 Uhr eine Notfunk Übung auf den Bändern, 2m und 70cm statt. Die Übung wird vom DARC Landesverband Rottweil organisiert. Notfunk Zürich wird sich mit einem kleineren Aufgebot an der Übung beteiligen.

Wir bitten alle Funkamateure am Samstag 21.05.16 ab 
14:00 Uhr HBT, den Verkehr auf dem 2m und 70cm genau 
abzuhören, allenfalls den Squelch ganz zu öffnen, um allfälligen 
Übungsverkehr, nicht zu behindern. 
Besten Dank für Ihr Verständnis.

Hier noch der Einlandungstext von DL1TOB und DK6ABC:

Tobias, DL1TOB, Notfunkreferent des OV Rottweil P10 und Markus, DK6ABC, Notfunkreferent des OV Tuttlingen P13, planen mit der Regionalgruppe eine Notfunkübung. Hierzu möchten wir euch herzlich einladen.

Kurz zu den Fakten:
Termin: Samstag, 21.05.2016
Zeit: 14:00 bis 16:00 Uhr MESZ

Voraussetzungen:
Jeder Teilnehmer benötigt eine unabhängige Stromversorgung, und eine Sende-Empfangsmöglichkeit auf 2m und/oder 70cm.
Drehbuch: Jeder Teilnehmer erhält spätestens eine Woche vor Beginn eine Art
„Drehbuch“. In diesem befinden sich detaillierte Informationen zu der Lage und zu den Frequenzen.

Leitstation:
Die Leitstation befindet sich auf dem Klippeneck oberhalb Denkingen (Landkreis Tuttlingen JN48JC) in ca. 980 m Höhe über NN. Die Leitstation ist ebenfalls Notstrom versorgt und wird auf 2m sowie 70cm QRV sein.

Jeder der gerne mitmachen möchte, möge sich bis spätestens 16.05.2016 bei Tobias (DL1TOB@darc.de) anmelden. Nach der Anmeldung erhält jeder Teilnehmer eine detaillierte Übersicht vom Ablauf der Übung und der benutzten Frequenzen.
Bei Rückfragen kann man sich gerne direkt an Tobias DL1TOB oder Markus DK6ABC wenden.
Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Gerne dürfen sich auch Mitglieder aus anderen Distrikten anmelden, die HF technisch in Frage kommen.
Hier sei die nahe Grenze zum Distrikt A erwähnt, denn ein Stromausfall macht nicht an der Distriktsgrenze halt.

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Tobias, DL1TOB   und   Markus, DK6ABC

Quelle: darc.de

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Social Media Plattform

Um dem Wandel der Zeit gerecht zu werden, haben wir uns auf eine Testphase mit der Social Media Plattform – Facebook eingelassen. Ab sofort sind wir nun mit folgendem Link auf Facebook zu finden: www.facebook.com/notfunk

Die Newsdesk Einträge werden mit Facebook synchronisiert, somit gibt es keine Unterschiede im News Sektor.

Andere Social Media Plattformen, wie Twitter und co. werden vorrübergehend nicht realisiert. Wir bitten um Verständnis.

Facebook

Webmaster

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Ausbau des Notfunknetzes

Am vergangenen Samstag, 9. April 2016 fand wiederum in Uster ein technischer Workshop statt. Dieser beinhaltete die Ziele für den Ausbau des Notfunknetzes im Kanton Zürich und Schaffhausen. Mittels dieses Workshops wurde ermittelt mit welchen Betriebsarten, man in Zukunft arbeiten möchte. Die Ziele für 2016 werden in einer Kurzfassung nachstehend aufgelistet:

  • Ausbau HAMNET: An oberster Stelle, steht nach wie vor, der Ausbau, der eigenen HAMNET Standorte, sowie die autonomisierung bestehender Infrastruktur in den beiden Kantonen. Evaluierung neuer Standorte, sowie Anpassung des portablen HAMNET Kits. Digitale voice Kommunikation mittels F-VOIP.
  • Ausbau analoger Umsetzer, sprich deren autonomisierung.
  • Standortevaluierung  für einen neuen APRS Digi, der das Problemgebiet Tösstal/Wald abdecken soll. Die restlichen Gebiete der beiden Kantone weisen eine Flächendeckende APRS abdeckung auf.

In Puncto Digital

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Es wurde eine grosse Diskussion über die digitalen Betriebsarten C4FM und DMR gestartet. Was wir offiziell und einstimmig Mitteilen können: Notfunk Zürich wird sich zur Zeit nicht mit dem Ausbau digitaler Kommunikationsarten wie DMR oder C4FM auseinandersetzen.

Zur Zeit schiessen DMR und C4FM Repeater wie Pilze aus dem Boden, doch von autonomen Installationen ist bisher nichts bekannt. Leider ist die Betriebsart DMR noch immer nicht Amteurfunkfreundlich, sprich ein dualbandfähiges Gerät ist noch immer nicht auf dem Markt was bei C4FM doch den deutlichen Unterschied macht. Analoge Betriebsarten sind längst nicht veraltet und ganz klar das Mass aller Notfunkaktivitäten sei es über KW oder UKW. 99.99% aller Amateurfunker können ein analoges FM oder SSB Signal empfangen, verarbeiten und allenfalls auch weiterleiten. Bei den digitalen Betriebsarten liegen wir nicht mal bei 1%. Somit ist es auch gewährleistet das Amateurfunker welche keiner Notfunkgruppe angehören im Ernstall ohne Spezialequipment QRV sein können und Meldungen empfangen und absetzen können.

Die angepriesene Stabilität des DMR Netzes ist leider nicht den Tatsachen entsprechend. Bei diversen QSO’s die nicht lokal über den Repeater gefahren wurden, konnte man zahlreiche Aussetzer, teilweise auch Verlust ganzer Durchgänge beobachten. Die Stabilität hängt hier von der Bandbreite des angeschlossenen Providers ab, wie beim Dienst „Echolink“. Das nun ein DMR Standort als Notfunktauglich eingestuft werden kann, bedarf es einer autonomen Stromversorgung, anbindung an autonome HAMNET Gateways, sowie die Deaktivierung der Wordwide- und Europagruppen welche eine enorme Last auf dem Umsetzer generiert. Somit ist der Aufwand für eine Verwendung für den Notfunk viel zu gross zumal schon ein komplett Flächendeckendes analoges Netz zur Verfügung steht bei welchem es kein Spezialgerät benötigt.

Aktuell setzen wir was Digitale Kommunikation anbelagt, auf VOHN – Voice Over Ham Net (VOIP), auch die Zuger, Schwyzer, Urner und Aargauer Notfunkgruppe haben dieses Verfahren getestet und setzen dies seit längerer Zeit erfolgreich ein.

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Notfunkübung „Gamma Sur 2016“

Eine größere Übung startete am 4. April in Spanien. Die Übung „Gamma Sur“ simuliert ein Erdbeben im Norden der Stadt Sevilla, gefolgt von einem weiteren Beben in der Region Ceuta. Das Übungsszenario wird verschiedene Ausfälle von Infrastruktur simulieren, wie Häuser, Dämme und Kommunikation und wächst dadurch von einem regionalen zu einem nationalen Notfall.

Logo Gamma Sur 2016

Funkamateure werden im Laufe der Übung eine Rolle spielen und EMCOM SPAIN und REMER werden beide teilnehmen. Sie erwarten, dass sie das Winlink-System nutzen werden, um Dateien zu übertragen und dass sie auch Frequenzen um die IARU Center of Activity nutzen, um den Ablauf der Nachrichtenübertragung über das Datennetz zu bestätigen. Das Szenario wird zu bestimmten Zeiten den Totalausfall der normalen Kommunikation simulieren. Weitere Informationen werden im Verlauf der Übung bekannt gegeben, aber bitte informieren Sie Ihr Land, dass dies eine Übung ist und dass um die CoA-Frequenzen erhöhte Aktivität stattfinden wird. Auf der IARU-R1 Internetseite gibt es auch eine entsprechende Ankündigung. Die Übung endet am 7. April. Die CoA-Frequenzen lauten: 3760 kHz, 7110 kHz, 14300 kHz, 18160 kHz, 21360 kHz.

Nachtrag: Die Amateurfunk-Aktivität bei der Übung „Gamma Sur 2016“ startet heute (6.4.) . Achtet bitte auf erhöhte Aktivität auf der 40-m-CoA-Frequenz (7110 kHz).

Greg, G0DUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1

Quelle: darc.de

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Koordination Notfunk Zürich

Am 2. April 2016 fand in Uster die Koordinationssitzung für Notfunk im Kanton Zürich statt. Es waren acht Vertreter der einzelnen USKA Sektionen sowie Amateurfunkvereinigungen des Kantons Zürich / Schaffhausen sowie Matthias Schumacher für USKA Notfunk Schweiz vertreten.

Um allfällige Interessenten für Notfunk im Kanton Zürich und Schaffhausen nicht auszuschliessen, hat die Notfunkgruppe Zürich diese Sitzung einberufen.

An der Sitzung wurde die Organisation HB9NF vorgestellt und erläutert welchen Zweck und welche Ziele wir verfolgen und welche Mittel uns zur Umsetzung unserer Ziele zur Verfügung stehen. Ebenso wurde die Regionen Zuteilung sowie Alarmierungskonzepte und die Thematik der Notfunkübungen durchgenommen.

Konkretes Ziel war es die Amateurfunkvereinigungen des Kanton Zürichs und Schaffhausen für den Notfunk zu begeistern und ihre Mitglieder entsprechend zu informieren. HB9NF möchte Notfunkbegeisterte Amateurfunker/innen nicht aus den Sektionen/Vereinen übernehmen, sondern Ihnen mit der Notfunkgruppe Zürich eine Dachorganisation für Notfunk im Kanton ZH/SH bieten und als zentrale Anlaufstelle für den Kontakt zu den Behörden/Ämtern dienen. Ebenfalls stellt HB9NF benötigtes Material für Notfunkaktivitäten zur Verfügung.

HB9NF möchte keine neue Funk Repeater in den Äther setzen, vielmehr wollen wir bestehende Amateurfunk-Repeater im Kanton ZH/SH auf autonomen Betrieb umrüsten und stellen hierfür den Sektionen allfällig benötigtes Material wie Batterien etc. sowie das Knowhow zur Verfügung.

An der Sitzung wurden auch mehrere Alarmierungsmöglichkeiten durchgegangen. Allfällige Alarmierungsmöglichkeiten für die Zukunft wären zum Beispiel das mächtige APRS Netzwerk welches eindeutige Gruppenalarmierungen zulässt und auch die Alarmierung via APRS-Droid zulässt. Eine zweite alternative beruht auf dem Aufbau eines AFU-Pager Netzes. Leider können wir keine Alarmierung mittels DTMF oder 2/5 Tonauswertung durchführen, da die Gefahr von Missbrauch zu hoch ist.

Das Vorgehen und die Interessen von HB9NF für den Notfunk im Kanton Zürich wurde von allen anwesenden Gutgeheissen, was nun bedeutet das HB9NF die Verantwortung für den Notfunk in den Kantonen Zürich und Schaffhausen übernimmt. Der „Dienstweg“ für Anliegen wird in folgendem Diagramm erläutert:

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Auszug aus der Präsentation

An der Sitzung waren folgende Sektionen/Vereine vertreten:

HB9D, HB9W, HB9Z, HB9ZO, HB9EE, HB9NF, USKA

Wir möchten und nochmal für das entgegengebrachte Interesse und Vertrauen bedanken und freuen uns das wir durch die Sitzung zwei neue Mitglieder begrüssen dürfen.

Der Vorstand

 

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